Ulrich Kaulen
Diplom-Sozialpädagoge, systemischer Supervisor / Organisationsentwickler;Durchführung von Fortbildungen zu den Schwerpunktthemen Häusliche Gewalt, Jungen- und Väterarbeit; seit 1993 Mitarbeiter des Kinderschutzzentrums Hamburg.
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Vortrag: Auswirkungen von Partnerschaftsgewalt auf Kinder und Anforderungen an die Arbeit in der Jugendhilfe
Kinder sind vielfach Zeugen von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen ihren Eltern. Die damit verbundenen Erlebnisse können ihre weitere Entwicklung insbesondere dann erheblich belasten, wenn ihnen keine angemessene Unterstützung zur Verarbeitung der erlebten Gewaltszenarien zur Seite steht.
In gewaltbelasteten Beziehungen geraten Kinder leicht aus dem Blickfeld. Die Eltern sind hauptsächlich mit der Bewältigung ihrer Problemlagen beschäftigt. Um die beteiligten Väter und Mütter für die Situation ihrer Kinder zu sensibilisieren und eine aussichtsreiche Hilfeplanung für das gesamte Familiensystem entwickeln zu können, bedarf es aus systemischer Sicht einer konstruktiven Zusammenarbeit mit möglichstbeiden Elternteilen.
Dies stellt eine hohe fachliche und nicht zuletzt auch emotionale Anforderung für die beteiligten Helfer dar. Für das Gelingen des Hilfeprozesses ist u.a. ein professioneller Umgang mit der Heftigkeit der häufig auftretenden Gefühle von Ohnmacht, Angst undWut - insbesondere gegenüber dem Gewalt ausübenden Elternteil- von großer Bedeutung.
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