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Fachkongress 12/2003

Plötzlich ist nichts mehr wie es war
Trauma und posttraumatische Stressbelastung bei Kindern und Jugendlichen

04.- 05. Dezember 2003 in Stuttgart


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Zur Person:
Abstract:
Hajo Diehl

Jahrgang 1953, Diplom-Pädagoge, Heiprktiker für körperorientierte und systemische Psychotherapie(Paar- und Familientherapeut), Mitarbeiter in Vorstand und Lehrteam des Hakomi Institute of Europe, Leiter des Kinderschutz-Zentrums und eigene praxis in Heidelberg; Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppentherapie, Supervision, Fortbildungsseminare

Arbeitsgruppe: Körperarbeit mit traumatisierten Kindern

Kinder, in geringerem Maß auch Jugendliche, haben vielen Erwachsenen voraus, dass sie eine größere Nähe und Selbstverständlichkeit im Umgang mit ihrem Körper haben und sehr viel leichter Zugang zum Körperbewusstsein herstellen können. Dies bietet für die Behandlung von Traumatisierungen und deren Folgen gerade für den körperbezogenen Ansatz einen großen Vorteil. In diesem Workshop stelle ich Möglichkeiten vor, wie das Procedere in der therapeutischen Begleitung von Kindern/Jugendlichen mit traumatischen Erlebnissen aussehen kann. Die Orientierung an dem im Körper gespeicherten Erleben, sowie dessen Ausdrucksformen und an ressourcenfördernder Begegnungsgestaltung stehen für die Prozessbegleitung im Mittelpunkt. Im Focus für erste Schritte soll allerdings die Frage stehen, wie eine sichere therapeutische Beziehung hergestellt werden kann, wobei die Herstellung äußerer Sicherheit und inneren Sicherheitserlebens von zentraler Bedeutung ist. Weitere Aspekte sind die Arbeit in Achtsamkeit, das Einbeziehen des Körperbewusstseins und der körperlichen, wie auch emotionalen Sensationen, das Erleben der konstruktiven Bedeutung von Aggression, die Arbeit mit dem"Gut-Böse-Schema" und die Herstellung guter innerer Instanzen. Sowohl theoretische Aspekte, als auch das Spiel mit kleinen gegenwärtigen Erfahrungen und Experimenten, werden dabei unterstützen uns der Essenz der Thematik und des Umgangs damit zu nähern.