Arbeitsgruppe: Auf welche Weise kann die Jugendhilfe gegenüber Familien mit Traumaerfahrung effektive Unterstützung leisten?
In einer Einleitung werden verschiedene Ausgangssituationen traumatisierter Kinder und Jugendlicher beschrieben. Hilfsmaßnahmen müssen unterschiedlich aufgebaut werden, je nachdem ob Eltern ebenfalls nur Opfer eines Traumas, Täter und Opfer oder gar die eigentlichen Täter innerhalb des Traumas sind.
Daneben spielt eine wesentliche Rolle, ob es sich um ein abgeschlossenes, bereits vergangenes Trauma, oder um eine aktuelle weiterbestehende Traumatisierung im Sinne eines traumaorganisierten Systems handelt.
Für die Jugendhilfe bedeutet dies, dass neben der Familiendiagnostik nun auch Traumadiagnostik in der Eingangssituation geleistet werden muss. Der Aufbau moderierter Helfersysteme schließt sich an.
Anhand von Fallvignetten (gerne auch solche der Teilnehmer) lassen sich "hilfreiche Strategien der Unterstützung" von "Wegen in die Katastrophe" unterscheiden. Dabei werden auch die Kosten von Hilfen mit in die Überlegungen einbezogen.
Die Arbeitsgruppe richtet sich an Helfer, die direkt mit den Familien arbeiten und an Fachleute, die solche Hilfen organisieren.