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Fachkongress 12/2003

Plötzlich ist nichts mehr wie es war
Trauma und posttraumatische Stressbelastung bei Kindern und Jugendlichen

04.- 05. Dezember 2003 in Stuttgart


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Zur Person:
Abstract:
Ela Briz

Geb. 01.01.1958, Diplom-Psychologin, psychologische Psychotherapeutin. Studium an der katholischen Universität in Lublin(Polen). Zusatzausbildungen in Tiefenpsychologie und Psychotraumatologie. Berufliche Erfahrungen Psychiatrische (Diagnostik, Therapie), Beratungsstelle(Therapie) und eigene Praxis. Seit Jahren täglich beschäftigt mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Arbeitsgruppe: Traumatisierte Jugendliche und die Arbeit mit Grenzen

Die traumatischen Erfahrungen zerstören unser Verhältnis zu den eigenen Grenzen. Bei betroffenen Jugendlichen sieht man deutlich, dass die alltäglichen Entscheidungen, ob wir uns abgrenzen oder öffnen wollen, nach dem Trauma zum Schwierigsten gehören. Wie kann man dabei helfen?

Mit hilfe von vielen therapeutischen Methoden können wir die Grenzen wieder erlernen. Die körperliche Grenze, die wir zuerst erkennen, ist die Haut, als Abgrenzung zwischen Außenwelt und ich. Weotere Grenzen sind psychischer Natur. Ich möchte ein paar Methoden darstellen, die sich in meiner Arbeit mit traumatisierten Jugendlichen bewährt haben:

  • Körperzeichen
  • Wohnung zeichnen, Erkennen von verschiedenenImitätsstufen
  • Einrichten eines "Aufbewahrungsortes"
  • Radieren, "kratzen in Metall" als Wut-Abbildungen etc.
Alle diese Methoden helfen, nach dem Trauma, Schritt für Schritt einen neuen Umgang mit den persönlichen Grenzen.