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Fachkongress 10/2003

Beziehungshungrig und grenzenlos -
Sexuell aggressive Jungen zwischen Hilfe und Sanktion

München: 9. - 10. Oktober 2003


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Zur Person:
Abstract:
Bernd Drägestein

Jg. 1956; Ausbildungen: Lehramtsstudium, Dipl.-Soz.Arbeit, OrganisationsberatungSeit 1987 hauptamtlich mit dem Thema "Jungen- und Männerarbeit" befasst. 1997 Mitbegründer von mannigfaltig in Hannover & München und seither Freiberuflicher Bildungsreferent im deutschsprachigen Raum für geschlechtsbezogene Präventionsarbeit, Qualifizierungen für MultiplikatorInnen, Genderangebote, Organisationsberatung (Veränderungsmanagement), Veröffentlichungen.

Kolloquium: Was brauchen Jungen? Gelingende Jungensozialisation.

Jungen sind im pädagogische Sinne (immer noch) eine schwer erreichbare Zielgruppe. Die männliche Identitätsarbeit im (sozial)pädagogischen Raum ist ein bedeutender und unterstützender Aspekt. Angebote für Jungen müssen sich einer sorgfältigen Diagnose und einer kritischen Reflektion bzgl. ihres Zieles (selbst) unterziehen, wollen sie zu einer "gelingenden" Jungensozialisation beitragen. Kernpunkt - neben der persönlichen Haltung zu Männlichkeit - ist das Wissen um die sozialkulturellen Sozialisationsfaktoren, die Männlichkeit ausbilden und prägen.

  1. Wie kommt die Männlichkeit in Jungen? Im Rahmen des Workshops soll dieser Frage - und den Vorstellungen, die sich dahinter verbergen - nachgegangen werden.
  2. 2.) Was hat das für Konsequenzen für Jungenangebote? Oder wie sind Jungen erreichbar? Hier soll als Beispiel das Konzept für Selbstbehauptungskurse (mannigfaltig) für Jungen skizziert und zur Diskussion gestellt werden Umsetzungsideen)