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Fachkongress 11/2003

Die vergessenen Kinder bei Partnerschaftsgewalt
Perspektiven des Hilfesystems nach Verabschiedung des Gewaltschutzgesetzes

Lüdenscheid: 20. - 21. November 2003


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Zur Person:
Abstract:
Klaus Völlmecke

Abteilungsleiter Pädagogische und Soziale Dienste Amt für Kinder, Jugend und Familie Köln;
z. Zt. Geschäftsführung für das "Netzwerk gegen häusliche Gewalt" in Köln

Arbeitsgruppe: Organisation eines Netzwerkes zur Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes in Köln

Zur Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes haben sich in der Stadt Köln die betroffenen Institutionen zusammengefunden um die jeweiligen Aufgaben aufeinander abzustimmen.

Es wurde ein "Netzwerk gegen häusliche Gewalt" gegründet, in dem neben Polizei, Staatsanwaltschaft, Amtsgericht und Stadtverwaltung Köln auch interessierte Einrichtungen, päd. und soz. Dienste vertreten sind.

Zu den Aktivitäten gehörte die Installation zweier Interventionsstellen im Rahmen einer Probephase. Die Interventionsstellen haben die Aufgabe, im Nachgang zu polizeilichen Einsätzen mit den Opfern innerhalb 48 Stunden in Kontakt zu treten und den Unterstützungsbedarf zu klären. Das schließt im Bedarfsfall auch den Besuch des Opfers in der Wohnung ein. Je nach festgestelltem Bedarf erfolgt eine Vermittlung an den jeweils adäquaten Dienst.

Da die Arbeit der Interventionsstellen evaluiert wurde, wird im Rahmen der Arbeitsgruppe über die Erfahrungen und Ergebnisse der Interventionsarbeit berichtet.