Vortrag/Arbeitsgruppe: Beziehungsgewalt öffentlich gemacht - der erste Schritt zur Veränderung? - Im doppelten Sinne.
Beziehungsgewalt öffentlich gemacht aktiviert die gesellschaftliche Verantwortung, definiert verbindliche Rechtsnormen und strafrechtliche Sanktionen bzw. Interventionen. Sie fordert die Ächtung jedweder Gewalt, insbesondere in der Familie und den uneingeschränkten Anspruch der Opfer auf Schutz und Hilfe.
Beziehungsgewalt öffentlich gemacht dokumentiert den vorläufigen Endpunkt einer gewachsenen Gewaltbeziehung. Die Polizei definiert Täter und Opfer, beschreibt das Ungleichgewicht dieser Beziehung und schafft damit die Voraussetzung zur Auflösung dieser Gewaltbeziehung. Dies kann nur gelingen, wenn unmittelbar nach der staatlichen Intervention die Voraussetzungen geschaffen werden, für eine gemeinsame Veränderung in der Beziehung oder in der Trennung.