NEU: Praxisworkshop: Entwicklung eines Schutzkonzeptes – Erfahrungen & praktische Hinweise
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BERUFLICHE WEITERBILDUNG

NEU: Praxisworkshop: Entwicklung eines Schutzkonzeptes – Erfahrungen & praktische Hinweise


6./7. März 2017 (Mo./ Di.) in Köln

Seit der Inkraftsetzung des Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) zum 1.1.2012 sind alle Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe verpflichtet, eine kontinuierliche Entwicklung ihrer Qualität zu gewährleisten. Geboten ist die Entwicklung, Anwendung und Überprüfung von Standards für die Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und ihr Schutz vor jeglicher Gewalt.


Bewährt hat sich in der Praxis der Ansatz, Kinderschutz als Bestandteil der Förderung des Wohlergehens und der Gewährleistung einer gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu verstehen, der nicht allein auf die Abwehr von Gefahren begrenzt ist.


Die Ausrichtung des Workshops auf „Kindeswohlförderung“ verbindet bewährte pädagogische Praxis und vorhandene Konzepte mit der gestellten Herausforderung, die eigene Einrichtung als sicheren Ort für Kinder und Jugendliche weiterzuentwickeln. In diesem Sinn reflektiert, verfeinert und ergänzt das geforderte Schutzkonzept bestehende Kompetenzen, Verfahren und gewaltpräventive Maßnahmen.


Im Praxisworkshop werden Grundlagen des Kinderschutzes vermittelt, Organisationskultur und -struktur der eigenen Einrichtung betrachtet, Risiken analysiert, Beteiligungsverfahren für Kinder und Jugendliche entwickelt und Prozesse der Einbeziehung von Mitarbeiter(inne)n und Eltern vorgestellt. Weiter geht es um die Themen Macht- und Machtmissbrauch, Nähe und Distanz sowie um Möglichkeiten der Erweiterung der Handlungssicherheit von pädagogischen Fachkräften im Umgang mit sozialen, psychosexuellen und emotionalen Themen.


Ziel des Praxisworkshops ist es, gemeinsam einen kreativen Rahmen zu gestalten, der die Teilnehmer(innen) in dem Prozess der Weiterentwicklung eines trägerspezifischen bzw. einrichtungsinternen Schutzkonzeptes stärkt und unterstützt. Methoden des lebendigen Lernens werden exemplarisch erprobt, um sie mit den Beteiligten in der eigenen Institution umsetzen zu können.

 

Adressat(inn)en

Mitarbeiter(innen), Fachberater(innen) und Personalverantwortliche der öffentlichen und privaten Kinder- und Jugendhilfe, Träger- und Behördenvertreter(innen), Kita-Erzieher(innen), Fachberater(innen) und Leitungen von Kindertagesstätten

 

Weitere Informationen und Anmeldung



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