NEU: Gespräche mit Kindern und Jugendlichen im Kinderschutz
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BERUFLICHE WEITERBILDUNG

NEU: Gespräche mit Kindern und Jugendlichen im Kinderschutz


12./13. Juni 2017 (Mo./Di.) in Köln

In unseren Arbeitsfeldern mit Familien begegnen wir Kindern und Jugendlichen, die uns mit ihren Verhaltensweisen und Äußerungen in Sorge versetzen und Fragen aufwerfen wie: Wie gut geht es dem Kind? Ist es ausreichend geschützt? Muss bzw. darf ich eingreifen? Und wenn ja, wie gehe ich am besten vor?


Für die Gefährdungseinschätzung sowie die Planung, Gestaltung und Akzeptanz von Hilfen braucht es neben dem Einbezug der Eltern auch die Sichtweisen der Kinder und Jugendlichen. Aber gerade bei unangenehmen Themen und in schwierigen Entscheidungsprozessen scheuen professionelle Helfer und Helferinnen oft das Gespräch mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen. Unsicherheit und Zweifel an der eigenen Kompetenz sowie die Sorge, die Kinder zusätzlich zu belasten, oder aus der Befürchtung heraus, vermutete Wünsche nicht erfüllen und schwierige Lebenssituationen nicht befriedigend verändern zu können, bremsen das Gesprächsangebot.


Aber gerade das Nicht-beteiligt-Werden, die Unwissenheit und das Unverständnis über das Geschehende belasten. Das Angebot, den Kindern zuzuhören, ihre Fragen zu beantworten, Perspektiven aufzuzeigen und ihre Bedürfnisse mit in den Blick zu nehmen, entlastet und kann den Weg für gemeinsam getragene familiäre Veränderungen bereiten.

Mit der Fortbildung möchte ich dazu ermutigen, den Kontakt und das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen zu suchen. Neben der Reflexion von Kindeswohl, Gefährdung und Schutz möchte ich mit Ihnen die (mögliche) Perspektive von Kindern und Jugendlichen in den Fokus nehmen. Konzepte u.a. aus Entwicklungspsychologie und Bindungstheorie, angereichert durch Fallbeispiele, sollen sich mit Austausch, Übungen und praktischen Handlungsideen abwechseln – mit dem Ziel, mehr Sicherheit zu erlangen, auch in schwierigen Problemlagen mit Kindern verschiedenen Alters in Kontakt zu kommen und familiäre Ressourcen und Gefährdungen einzuschätzen.

 

Adressat(inn)en

Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit, der Offenen Jugendarbeit, stationären Einrichtungen, Beratungsstellen, ambulanten Hilfen und andere, die mit Familien, Kindern und Jugendlichen arbeiten

 

Weitere Informationen und Anmeldung



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