“Zu Hause ist die Hölle los” – Partnerschaftsgewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder
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BERUFLICHE WEITERBILDUNG

“Zu Hause ist die Hölle los” – Partnerschaftsgewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder


28./29. September 2017 (Do./Fr.) in Köln

Wenn Kinder Zeugen von gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen ihren Eltern sind, können die damit verbundenen Erlebnisse und Erfahrungen zu erheblichen Belastungen führen. Ihre weitere Entwicklung wird insbesondere dann erheblich beeinträchtigt, wenn sie keine angemessene Unterstützung bekommen. In gewaltbelasteten Beziehungen geraten Kinder leicht aus dem Blick, insbesondere dann, wenn ihre Eltern hauptsächlich mit der Bewältigung ihrer Problemlagen beschäftigt sind.


Nach Möglichkeit geht es auch darum, die beteiligten Väter und Mütter für die Situation ihrer Kinder zu sensibilisieren. Um eine aussichtsreiche Hilfeplanung und Begleitung für das gesamte Familiensystem entwickeln zu können, ist es aus systemischer Sicht ratsam, eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten zu erwirken. Dies stellt eine hohe fachliche und nicht zuletzt auch emotionale Anforderung für die beteiligten Fachkräfte dar, die es zu meistern gilt.


Für das Gelingen des Hilfeprozesses ist u.a. ein professioneller Umgang mit der Heftigkeit der häufig auftretenden Gefühle von Ohnmacht, Angst und Wut – insbesondere gegenüber dem Gewalt ausübenden Elternteil – von großer Bedeutung.


- Bedeutung der Gewalt in der Beziehungsdynamik
- Auswirkungen der Partnerschaftsgewalt auf das Erleben der Kinder
- Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder mit Gewalterfahrung
- Altersgemäße Einbeziehung der Kinder in den Hilfeprozess
- Reflexion der eigenen inneren Haltung gegenüber den Gewalt ausübenden Elternteilen
- Professioneller Umgang mit auftretenden Gefühlen wie Ohnmacht, Angst und Wut
- Kooperation mit anderen Diensten und Institutionen

 

Adressat(inn)en

Pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeiter(innen) des Jugendamtes, Sozialpädagogische Familienhelfer(innen), Kolleg(inn)en aus Beratungsstellen für Familien, Frauen & Männer, Frauenhäusern und ambulanten & stationären Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

 

Weitere Informationen und Anmeldung



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