Zu Hause ist die Hölle los – Partnerschaftsgewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder
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BERUFLICHE WEITERBILDUNG

Zu Hause ist die Hölle los – Partnerschaftsgewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder


11./12. Oktober 2018 (Do./Fr.) in München

Die Zeugenschaft von Gewalt zwischen ihren Eltern stellt für Kinder eine erhebliche Belastung dar. Obwohl sie von der Gewalt nicht direkt betroffen sind, erleben sie intensive Gefühle von Angst bis hin zu Todesangst, Scham, Schuld, Wut, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Allzu oft sind sie mit ihren bedrängenden Fragen und Gefühlen allein gelassen. Insbesondere dann, wenn ihre Eltern, aber auch beteiligte Fachkräfte mit der Bewältigung der Problemlagen der Erwachsenen beschäftigt sind. Daher gilt in einer helfenden Beziehung, Zugang zum Erleben der Kinder zu finden und Erlebtes in Worte zu fassen. Nach Möglichkeit sollen die Eltern für die Situation ihrer Kinder sensibilisiert werden, damit mit ihnen gemeinsam ein gelingender Hilfeprozess gestaltet werden kann.


Wenn eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten nicht gelingt, geht es auch darum, Grenzen wahrzunehmen, Gefährdungen der Kinder einzuschätzen und gegebenenfalls auch zum Schutz der Kinder zu intervenieren. Dies stellt eine hohe fachliche und nicht zuletzt auch persönlich emotionale Anforderung für die Fachkräfte dar, die es zu meistern gilt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die eigene Haltung gegenüber den betroffenen Kindern und Eltern, eine angemessene Handhabung der Themen ›Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung‹.


Die Inhalte der Weiterbildung werden nach Methoden des ›lebendigen Lernens‹ erarbeitet und schließen
die Bereitschaft ein, Praxiserfahrungen einzubringen und eigene Haltungen zu reflektieren.

 

Adressat*innen

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagogische Familienhelfer*innen, Fachkräfte aus Beratungsstellen, Frauenhäusern, ambulanten & stationären Hilfen für Kinder und Jugendliche, Schulsozialarbeit



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