Jahresstatistik der Kinderschutz-Zentren 2015
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Aktuelles

Jahresstatistik der Kinderschutz-Zentren 2015

Im Jahr 2015 wurden in den Kinderschutz-Zentren insgesamt 12.884 Eltern, Jugendliche und Kinder beraten. In einem Viertel der Fälle meldeten sich die Eltern bzw. Sorgeberechtigten und Kinder und Jugendlichen aus Eigeninitiative. Hauptgründe für die Inanspruchnahme von Hilfen waren nach Einschätzung der Berater(innen) vor allem Problemstellungen der Eltern und die Gefährdung des Kindeswohls. Hinweise auf Kindeswohlgefährdung zeigten sich insbesondere in Form von sexualisierter Gewalt.

Betrachtet man das Alter der Kinder, dann kamen vor allem Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 11 Jahren in ein Kinderschutz-Zentrum. Die Statistik zeigt auch die enge Kooperation der Zentren in der Fallarbeit. Wichtigster Kooperationspartner sind die örtlichen Jugendämter gefolgt von Institutionen aus dem Gesundheitswesen.

Ein wichtiger Arbeitsbereich in allen Zentren ist  die Fachberatung von Fachkräften. Insbesondere Mitarbeiter(innen) aus Kita, freien Erziehungshilfeträgern und Jugendämtern nutzen dieses Angebot bei Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung.

Die ausführliche Auswertung der bundesweiten Statistik der Kinderschutz-Zentren 2015 finden Sie hier.



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