Unterausschuss Frühe Hilfen tagt in Köln
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Aktuelles

Unterausschuss Frühe Hilfen tagt in Köln

06.03.2018

Im Februar fand zum 9. Mal das Unterausschusstreffen der Frühe-Hilfen-Kolleginnen aus den Kinderschutz-Zentren in Köln statt. Das Frühe-Hilfen-Netzwerk der Kinderschutz-Zentren umfasst bundesweit 17 Zentren. Ein Schwerpunktthema der dreitägigen Sitzung in diesem Jahr war die Arbeit mit traumatisierten Müttern/Eltern/Kindern und die Belastungen der Fachkräfte im Umgang mit traumatisierten Klient*innen.

Umgang mit traumatisierten Menschen

Als externe Referentin sprach Hedi Gies, Leiterin des Instituts Trauma und Pädagogik in Mechernich, über die Auswirkungen von Traumatisierungen, Traumadynamiken, Bindung und Trauma und traumapädagogische Interventionen. Wichtig im Umgang mit traumatisierten Menschen sei eine traumapädagogische Haltung, die die Verhaltensweisen als normale Reaktionen auf extreme Stressbelastungen und damit als Überlebens- und Bewältigungsstrategien versteht. Beim Blick auf die Helfer*innen ginge es darum, wie sekundäre Traumatisierungen entstehen können, welche Auswirkungen diese haben und wie es gelingen kann, gut für sich selber zu sorgen.

Weitere Themen, die in der Sitzung behandelt wurden, waren die Arbeit im interdisziplinären Team, die kollegiale Beratung schwieriger Fälle in den Frühen Hilfen und die Mitarbeit im Bündnis gegen Schütteltrauma. Letztere soll besonders in der zweiten Jahreshälfte 2018 durch eine Vielzahl unterschiedlicher Aktionen in den Zentren intensiviert werden. In unserem monatlichen Newsletter sowie hier auf unserer Homepage halten wir Sie über alle geplanten und aktuellen Aktionen auf dem Laufenden.



 

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