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Fachkongress 6/2004

Diagnose Kindeswohlgefährdung:
Helfen unter Erfolgsdruck

Mainz, 28.- 29. Juni 2004


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Zur Person:
Abstract:
Ursula Bülow-Beermann

Psychologische Psychotherapeutin - tiefenpsychologisch fundiert - seit 01.04.04 in eig. Praxis tätig; berufliche Stationen: Ausbildung zur Logopädin, Studium der Psychologie, Mitarbeit am Sozialpädiatrischen Zentrum der Univ.-Kinderklinik HD, in einer Kinder- u. Jugendpsychiatrischen Praxis - zuletzt im Kinderschutz-Zentrum Heidelberg. Ausgebildet als Systemische Familientherapeutin, in Hypnotherapie n. Milton Erikson, in traumazentrierter Psychotherapie, in EMDR für Kinder und Erwachsene. Mutter zweier Töchter (14 und 18).

Arbeitskreis: Der Umgang mit traumatisierten Kindern

Aus der Traumaforschung der letzten 15 Jahre sind spezielle Erkenntnisse und Therapietechniken hervorgegangen, mit denen Traumafolgestörungen in äußerst effektiver Weise behandelt werden können. Das "gestresste Gehirn" speichert die Erfahrungen so, dass daraus Traumafolgestörungen entstehen können. Dies impliziert entsprechende Vorgenesweisen im Umgang mit traumatisierten Kindern und deren Angehörigen. Dabei sind insbesondere auch die Erkenntnisse der Bindungsforschung von Bedeutung.

Im Workshop soll ein Überblick über die o. g. Erkenntnisse vermittelt werden unter besonderer Berücksichtigung der praktischen Vorgehensweisen, die sich daraus ableiten lassen.

 
Zur Tagungsvorbereitung:
  1. Jahrbuch des Pflegekinderwesens; Schwerpunktthema: Traumatisierte Kinder, Schultz-Kirchner-Verlag, Idstein 2002, Tel: 06126/932002.
  2. Huber, Michaela; Trauma und die Folgen, Teil 1, Jungfermann 20033.
  3. Brisch, Karl-Heinz; Bindungsstörungen. Von der Bindungstheorie zur Therapie, Klett-Cotta, Stuttgart 1999