| Fachkongress 12/2007
Depressive Kinder und Jugendliche
6.-7. Dezember 2007 in Stuttgart
Wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass acht bis zehn Prozent der älteren Kinder und Jugendlichen an einer depressiven Störung oder Erkrankung leiden.
Mit zunehmendem Alter steigt die mit Depressionen einhergehende Suizidgefährdung bei Jugendlichen dramatisch an. Suizid ist nach Unfällen die zweithäufigste Todesart in dieser Altersgruppe. In der Jugendhilfe treffen wir immer häufiger auf junge Menschen, die ihre Lebenssituation als ausweglos und perspektivlos beschreiben und erleben.
Der Kongress beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen depressiver Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter und stellt in einem Praxisteil Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten vor.
Die Erkrankung als solche zu erkennen ist ein entscheidender Schritt bei der Bewältigung der Depression. Dabei kommt der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie eine besondere Bedeutung zu.
Weiterhin beschäftigt sich der Kongress mit der Frage nach den Ursachen von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen. Wie kann es gelingen, in Kontakt mit depressiven Jugendlichen zu treten und was muss dabei beachtet werden?
ExpertInnen aus Psychiatrie, Medizin und Jugendhilfe werden in Vorträgen Wissen vermitteln und in praktischen Übungen für die konkrete Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sensibilisieren.
Programm
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Donnerstag, 6. Dezember 2007
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| Begrüßung/Einleitung
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| 09.30 - 10.00 Uhr |
Arthur Kröhnert, Die Kinderschutz-Zentren, Köln
Hannelore Jouly , Vorsitzende der vhs-stuttgart
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| Vorträge
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| 10.15 - 11.15 Uhr |
Depressive Krisen im Kinder- und Jugendalter
Prof. Reinmar du Bois, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Olgahospital Stuttgart |zur Person/Abstract| |
| 11.15 - 11.30 Uhr |
kleine Pause
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| 11.45 - 12.45 Uhr |
Suizidgefährdung bei Kindern und Jugendlichen
Sigrid Meurer, Neuhland Berlin |zur Person/Abstract| |
| 12.45 - 14.00 Uhr |
Mittagspause
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| Vortrag
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| 14.15 - 15.15 Uhr |
Lebensereignis oder Trauma? Wie Kinder und Jugendliche Belastungen verarbeiten
Dr. Matthias Schmelzle, Tageskliniken des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes, Münsterlingen, Schweiz |zur Person/Abstract| |
| 15.15 - 15.45 Uhr |
kleine Pause
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| Workshops 1 - 7 |
| 15.45 - 17.45 Uhr |
Praxisteil: Wie komme ich in Kontakt mit depressiven Jugendlichen? Im Praxisteil wird das zentrale Tagungsthema vertiefend erläutert und mit den Teilnehmenden in Übungen erfahrbar gemacht..
- Stefanie Thiede-Moralejo, Praxis für Supervision, Fortbildung und Psychotherapie, Oldenburg
- Frank Dähling, Brücke Schleswig-Holstein, Kiel
- Ralf Witte, Brücke Schleswig-Holstein, Neumünster
- Klaus Wilting, Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Hamburg
- Lucyna Wronska, Kind im Zentrum, Berlin
- Bernd Reiners, Kinderschutz-Zentrum Aachen
- Stefan Balz, Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Tübingen
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Freitag, 7. Dezember 2007
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| Workshops |
| 10.00 - 12.00 Uhr |
- Psychische Erkrankungen bei Kindern in Zusammenhang mit (sexuellen) Gewalterfahrungen
Jessika Kuehn-Velten, Ärztliche Kinderschutzambulanz Düsseldorf |zur Person/Abstract|
- Kriseneinrichtung Neuhland Berlin - Umgang mit suizidgefährdeten Kindern und Jugendlichen in Betreuung und Therapie
Sigrid Meurer, Neuhland Berlin |zur Person/Abstract|
- Therapeutisches Arbeiten mit depressiven Jugendlichen
Stefan Balz, Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Tübingen |zur Person/Abstract|
- "Mama gönn mir doch das kleine Glück" - Suchtmittel und Depression bei Jugendlichen
Paula Marinovic, Drogenberatungsstelle Release U 21, Stuttgart e.V. |zur Person/Abstract|
- Systemische Aspekte der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie
Klaus Wilting, Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Hamburg |zur Person/Abstract|
- Depressive Kinder - erschütterte Eltern
Wie gelingt den Eltern der Umgang mit der Krise? Stefanie Thiede-Moralejo, Praxis für Supervision, Fortbildung und Psychotherapie, Oldenburg |zur Person/Abstract|
- Schulverweigerung - Endstation oder eine 2.Chance?
Barbara Rachow, Förderkorb, Kath. Jugendsozialarbeit Gelsenkirchen |zur Person/Abstract|
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| 12.00 - 13.30 Uhr |
Mittagspause
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| Vorträge
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| 13.30 - 14.30 Uhr |
Wenn Kinder nicht mehr fröhlich sind - Depressive Störungen erkennen und helfen
Dr. Christian Wolf, Praxis für Kinder- und Jugendpsychotherapie, Oldenburg |zur Person/Abstract| |
| 14.45 - 15.45 Uhr |
Depressive Kinder und ihre Eltern - Wie kann ich den Kontakt gestalten, welche Hilfen kann ich anbieten?
Dr. Tamara Jacubeit, Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie, Lüdenscheid |zur Person/Abstract| |
| 16.00 - 16.30 Uhr |
Diskussionsrunden mit den ReferentInnen bei Kaffee und Kuchen |
Der Veranstalter weist darauf hin, dass Programmänderungen möglich sind.
Veranstalter
Die
Kinderschutz-Zentren
Bonner Str. 147
50968 Köln
Tel: 0221 / 569753
Fax: 0221 / 5697550
E-Mail: die@kinderschutz-zentren.org
Kinderschutz-Zentrum Stuttgart
 Volkshochschule Stuttgart
Tagungsort
TREFFPUNKT Rotebühlplatz
Rotebühlplatz 28
70173 Stuttgart
Haltestelle Stadtmitte
S-Bahnlinien 1-7, Straßenbahnen 2,4,14, Bus 43
Parkhaus Rotebühlplatz (Mo.-Sa. 7.00-23.00 Uhr)
Tagungsbeitrag
Der Tagungsbeitrag beinhaltet die Teilnehmergebühr ohne Verpflegung und Tagungsgetränke.
| Teilnehmergebühr |
€ 125,00(Online-Anmeldung) |
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€ 135,00(Post-/Fax-/E-Mail-Anmeldung) |
| Tagesteilnahme |
€ 70,00(Online-Anmeldung) |
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€ 75,00(Post-/Fax-/E-Mail-Anmeldung) |
| StudentInnen |
50 % Ermäßigung (nur bei Vorlage einer Studienbescheinigung) |
| Bei Abmeldungen bis zu 14 Tagen vor Beginn des Kongresses berechnen wie eine Verwaltungsgebühr von € 20,00. Bei späteren Abmeldungen muss der volle Teilnehmerpreis gezahlt werden. |
Hotelreservierung
i-Punkt - Stuttgart Tel: 0711/2228233
Bankverbindung
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00, Kto.-Nr. 7 086 700
Stichwort: Stuttgart2007
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