Fachkongress 4/2008
Mädchengewalt – Verstehen und Handeln zwischen Ohnmacht und Allmacht
13. Juni 2008 in Heidelberg
Aktualität des Tagungsthemas
Gewalt von Mädchen hat viele Gesichter. Sie zeigt sich nicht nur in offenen körperlichen Auseinandersetzungen,
sondern auch in weniger auffallenden Verhaltensweisen, wie z. B. bösartige Gerüchte, üble Nachrede, Erpressung
und Nötigung. Aber auch gegen sich selbst gerichtet Gewalt ist immer häufiger bei Mädchen zu beobachten.
Magersucht und Bulimie, Selbstverletzungen oder sogar Suizidversuche bringen Eltern und Fachkräfte aus der Jugendhilfe an ihre Grenzen.
Inhalte und Fragen
Die verschiedenen Erscheinungsformen der Gewalt von Mädchen sollen ebenso betrachtet werden, wie die Probleme und Beweggründe,
die Mädchen dazu veranlassen, gewalttätig zu werden. Ein besonderer Blick wird dabei auf die lebensbiografischen Hintergründe gerichtet.
Gibt es familiendynamische Zusammenhänge? Wie ist das Selbstverständnis gewaltbereiter Mädchen? Welche Ziele werden mit der Ausübung von
Gewalt verfolgt? Welche Interventionsmöglichkeiten hat die Jugendhilfe, um dieser Problematik zu begegnen?
Wie können Jugendhilfe, Psychiatrie und Polizei kooperieren, um wirkungsvoll helfen zu können?
Adressaten
Der Fachkongress richtet sich an Psycholog(inn)en, Pädagog(inn)en, Sozialarbeiter(innen) und Erzieher(innen) aus den verschiedenen Einrichtungen
der Jugendhilfe, sowie an Psycholog(innen), Psychiater(innen) und Therapeut(innen) aus dem Gesundheitswesen.
Förderung
Der Fachkongress wird im Rahmen des Projekts „Qualifizierung von Kooperations- und Netzwerkstrukturen im Kinderschutz” durch das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Programm |
Freitag, 13. Juni 2008 |
| Begrüßung und Einführung |
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9.15 - 9.30 Uhr |
Volker Schuld, Kinderschutz-Zentrum Heidelberg
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Vortrag 1 |
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9.30 - 10.30 Uhr |
„Da wo die Action ist” – Zur Dynamik weiblicher Jugendgewalt
Prof. Dr. Irma Jansen, Fachhochschule Münster
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Workshops |
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10.45 - 12.45 Uhr |
1. Gewalt von Mädchen in Institutionen der Jugendhilfe
Dorothe Rothkötter, Jugendhilfezentrum Raphaelshaus |
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2. Pädagogische Arbeit mit Mädchen, die Gewalt ausgeübt haben
Stephanie Wirth, Nordlicht e.V. Hamburg |
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3. Aggressive Mädchen im Familiensystem
Yvonne Wolz, Mädchengesundheitsladen Stuttgart |
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4. Sexuelle Grenzverletzungen durch Mädchen
Claudia Melcher, Die Brücke Dortmund |
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5. 5. Gewaltbereite Mädchenbanden
Simona De Berardinis, Sozialdienst der Stadt Bern |
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Mittagspause |
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12.45 - 14.15 Uhr |
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Vortrag 2 |
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14.15 - 15.15 Uhr |
Biografien und Selbstverständnis gewaltbereiter Mädchen
Dr. phil. Mirja Silkenbeumer, Leibniz Universität Hannover
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Kleine Pause |
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15.15 - 15.30 Uhr |
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Votrag 3 |
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15.30 - 16.30 Uhr |
Autoaggressives Verhalten von Mädchen
– Verletzende und verletzte Mädchen
Joachim Scholz, Kinder- und Jugendpsychiatrie des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke
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Der Veranstalter weist darauf hin, dass Programmänderungen
möglich sind.
Veranstalter
Die Kinderschutz-Zentren
Bonner Str. 145
50968 Köln
Tel: 0221 / 569753
Fax: 0221 / 5697550
E-Mail: die@kinderschutz-zentren.org
In Zusammenarbeit mit:
Kinderschutz-Zentrum Heidelberg
Adlerstr. 1/6
69123 Heidelberg
Organisatorisches
Tagungsort
Seminarzentrum SRH
Bonhoefferstraße 12
69123 Heidelberg
Internet:www.seminarzentrum.srh.de
Tagungsbeitrag
Der Tagungsbeitrag beinhaltet die Teilnehmergebühr ohne Verpflegung und Tagungsgetränke.
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Teilnehmergebühr |
€ 95,00 (Online-Anmeldung)
€ 100,00 (Post-/Fax-/E-Mail-Anmeldung)
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Bei
Abmeldungen bis zu 14 Tagen vor Beginn des Kongresses berechnen
wie eine Verwaltungsgebühr von
€ 20,00. Bei späteren Abmeldungen muss der volle Teilnehmerpreis
gezahlt werden. |
Online–Anmeldung
Die Online-Anmeldung zum Fachkongress erfolgt über die bereitgestellte Maske auf der Internet-Seite
http://www.kinderschutz-zentren.org/heidelberg/
E–Mail–Anmeldung
Senden Sie Ihre E-Mail-Anmeldung (€ 100,00) an die Adresse:
die@kinderschutz-zentren.org
Bankverbindung
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00, Kto.-Nr. 7 086 700
Weitere Informationen
Unter der Adresse
http://www.kinderschutz-zentren.org/heidelberg/
finden Sie weitere Informationen zu den Tagungsbeiträgen
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