Selbstverständnis
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Der Verein

Selbstverständnis

Die Kinderschutz-Zentren setzen sich für eine Kultur des Miteinanders ein. Nur ein Alltag ohne Gewalt schafft die Voraussetzung dafür, dass Kinder die Fähigkeit erlangen, emotionale Bindungen mit Menschen einzugehen und eigene Gefühle zu entwickeln. Alle Menschen haben das Recht ihr Leben in Eigenverantwortung und Selbständigkeit führen zu können. Der Schutz vor Gewaltanwendung, die Verhinderung von sozialer Isolation durch Armut und fehlende Bildung, die Gefährdung der Gesundheit sowie die Vermeidung von Arbeitslosigkeit und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bilden hierfür die Grundlagen.

Die Kinderschutz-Zentren übernehmen Verantwortung, indem sie sich aktiv an gesellschaftlichen Diskursen, Gesetzesinitiativen und Projekten beteiligen, die die Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und Eltern verbessern können.

Die Herausforderungen im Kinderschutz können nur mit einem qualifizierten und finanziell abgesicherten Hilfesystem bewältigt werden. Die Kinderschutz-Zentren engagieren sich darum für die Schaffung von verbindlichen Rahmenbedingungen in den Hilfesystemen und für die Qualität der Arbeit im Kinderschutz und in der Jugendhilfe.

Für diese Aufgabe bringen sie das Wissen und die Erfahrung aus der Praxis der Kinderschutz-Zentren vor Ort ein. Hierauf gründet sich der fachliche Anspruch. Es sind die Fachmitarbeiter*innen der einzelnen Kinderschutz-Zentren, die mit ihrem professionellen, fachpolitischen Engagement die Grundlage für die Realisierbarkeit der kinderschutzpolitischen Ziele des Vereins schaffen.

In den Einrichtungen der Kinderschutz-Zentren entstehen täglich vielfältige Kontakte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in schwierigen Lebenssituationen. Die Erfahrungen und Erlebnisse aus einem hochkomplexen Arbeitsfeld, das Wissen um die Risiken und die Verläufe von schwierigen Hilfeprozessen, sowie der Umgang mit der Angst vor Fehlern und dem eigenen Scheitern werden an die Fachkolleg*innen weitergegeben. Dabei gilt immer das Prinzip des gegenseitigen voneinander Lernen.

Die Kinderschutz-Zentren wollen mit ihren Angeboten den Diskurs an den Schnittstellen der Hilfesysteme, insbesondere zwischen der Jugendhilfe, der Bildung, der Gesundheit, der Behindertenhilfe und der Justiz vorantreiben. Im Interesse von Kindern, Jugendlichen, Eltern auf der einen sowie von Fachkolleg*innen in den verschiedenen Hilfeeinrichtungen auf der anderen Seite.




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