Sexuelle Gewalt
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Kinderschutzthemen

Sexuelle Gewalt

Wir verstehen darunter jede Einbeziehung eines Kindes in eine sexuelle Aktivität, die gegen seinen Willen durchgeführt wird und/oder zu der das Kind aufgrund seines emotionalen, kognitiven und sprachlichen Entwicklungsstandes gar kein wissentliches Einverständnis geben kann. Für die Erwachsenen oder deutlich älteren Jugendlichen geht es zum einen um die sexuelle Erregung bzw. Befriedigung ihrer sexuellen Bedürfnisse. Ebenso geht es ihm um eine illusionäre Erlangung von Selbstsicherheit und die Herstellung von Beziehungsmacht im Kontext körperlich–sexueller Nähe. Sie nutzen ihre Machtposition und Autorität, sowie die Liebe und Loyalität der Kinder zu deren manipulativer Verstrickung; um sie zur Kooperation und Geheimhaltung zu veranlassen und sie in Abhängigkeit zu halten. Die kindlichen Wünsche nach Zuwendung und Nähe, werden undifferenziert als die eigenen erwachsenen Bedürfnisse missverstanden und missbraucht.

Gerade emotional vernachlässigte Kinder zeigen häufig eine hohe Verführ- und Verfügbarkeit, die missbrauchende Erwachsene manipulativ für sich zu nutzen wissen. Ebenso tragen Kinder, die durch gewaltförmige Erziehung und/oder Misshandlung unterwerfungsbereit sozialisiert wurden, ein erhöhtes Risiko sexuell ausgebeutet zu werden.

Die vielfältigen Misshandlungsformen reichen von verbaler sexueller Belästigung, pseudoedukativen Kontakten (unangemessenes Berühren der Genitalien der Kinder ausgewiesen als Sexualaufklärung), über Masturbationshandlungen, bis zu Oral-, Vaginal- und Analverkehr.



 

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