Einschätzung zum Positionspapier "Kinderschutz im Gesundheitssystem verankern"
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Einschätzung zum Positionspapier "Kinderschutz im Gesundheitssystem verankern"

Kinderschutz und Kinderschutzaufgaben dürfen nicht nur als zusätzliches Engagement Einzelner oder abhängig von lokalen Bedingungen ausgestaltet und verfügbar sein. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt ist elementarer Bestandteil auch medizinischer Professionalität und muss im medizinischen Hilfesystem integriert sein. Die Kinderschutz-Zentren unterstützen daher die Initiative der medizinischen Fachgesellschaften „Kinderschutz im Gesundheitssystem verankern. Eine medizinische Expertise für flächendeckenden und nachhaltigen Kinderschutz“ unter Federführung der Deutschen Gesellschaft Kinderschutz in der Medizin (DGKiM) zur Stärkung des Kinderschutzes in der Medizin.

Dieses wichtige Thema hat eine breite fachöffentliche Debatte verdient, in die aber auch andere Verbände und Akteure, insbesondere jener der Kinder- und Jugendhilfe, einbezogen werden sollten. Vor allem braucht es nun den fachpolitischen Willen und die stärkere Verantwortungsübernahme im Gesundheitssystem. So wären die Forderungen des Positionspapiers ein wichtiger Schritt in Richtung einer guten fachlichen Verantwortungsgemeinschaft im Kinderschutz.