Gesellschaftliche Vielfalt annehmen und verstehen – Folgen für die Kinder- und Jugendhilfe
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FACHKONGRESS

Gesellschaftliche Vielfalt annehmen und verstehen – Folgen für die Kinder- und Jugendhilfe

26.– 27.09.2019 in Berlin

 


Inhalte und Fragestellung

 

Die moderne Gesellschaft ist eine Gesellschaft in Vielfalt. Und somit stehen auch die Familien, die uns in der Kinder- und Jugendhilfe begegnen, für Vielfalt und Verschiedenartigkeit. Verbunden damit sind auch unterschiedliche Werte, Orientierungen und Erziehungsvorstellungen. Die Kinder- und Jugendhilfe als zentrale Agentur des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen muss diese Vielfalt und ihren Wandel deshalb ganz besonders wahrnehmen und darauf mit den entsprechenden Hilfeangeboten reagieren.

In der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten wir mit Familien, die bereits in der zweiten, dritten oder gar vierten Generation in Deutschland leben, ebenso wie mit Geflüchteten, die ganz aktuell eine lange und oft traumatische Reise hinter sich haben. Wir arbeiten aber auch mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Lebenslagen und müssen uns auf diese einstellen. Nicht selten kommt es dabei zu schwierigen Situationen in der Praxis, gerade in einer Zeit der politischen Vereinnahmung und Polarisierung gesellschaftlicher Vielfalt. In der Kinder- und Jugendhilfe geht es deshalb auch immer wieder um eine klare Haltung angesichts gesellschaftlicher Vielfalt in einer lebendigen Demokratie.

Unser Fachkongress wird diese Facetten praxisbezogen thematisieren: In den Vorträgen soll der Fokus auf die unterschiedlichen Aspekte gesellschaftlicher Vielfalt und die Pluralität der Lebensstile gerückt und nach den gegenwärtigen Herausforderungen für die Fachkräfte und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gefragt werden. In den Foren wollen wir konkrete Probleme der Kinder- und Jugendhilfe (wie bspw. die Frage nach Personalmanagement und Organisationsgestaltung) benennen und diskutieren. Und in den Workshops die praxisbezogenen Handlungsmöglichkeiten in ganz unterschiedlichen Arbeits- und Problemfeldern beleuchten.

Der Fachkongress bietet Anregungen für den Umgang mit Erfahrungen des Fremd- und Andersseins, zeigt neue Praxisperspektiven für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe und im Kinderschutz durch neue methodische und konzeptuelle Ansätze auf und will damit einen Beitrag zu einem vielfältig professionellen Kinderschutz leisten.

 

Adressat*innen

Der Kongress richtet sich an Fachkräfte aus der Jugendhilfe (u. a. Beratungsstellen, Soziale Dienste des Jugendamtes, Hilfen zur Erziehung, Schulsozialarbeit, Kindertagesstätten, Jugendmigrationsdienste), dem Gesundheitswesen und an weitere interessierte Fachkräfte, die in ihrem beruflichen Kontext mit Kinderschutz zu tun haben.

Programmflyer



 

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