Film: "Schütteltrauma - Wenn sich Säuglinge nicht beruhigen lassen"
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Film: "Schütteltrauma - Wenn sich Säuglinge nicht beruhigen lassen"

Manche Säuglinge schreien sehr viel. Von exzessivem Schreien spricht man, wenn die Schreidauer über 3 Stunden am Tag, an mindestens 3 Tagen in der Woche über 3 Wochen hinweg dauert (Dreierregel nach Wessel). In Überlastungssituationen ist es daher für die betroffenen Mütter und Väter besonders wichtig, sofort Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese Unterstützung kann aus der Familie/dem Freundeskreis kommen, aber selbstverständlich auch und insbesondere von Beratungsstellen, Ärzt*innen und Hebammen. Denn das wichtigste ist, eine schnelle und barrierefreie Hilfe auf Augenhöhe.

Schütteltrauma?!

Anhaltendes Babyschreien gilt als Hauptauslöser für das Schütteln von Säuglingen und Kleinkindern. Das Gehirn eines Säuglings ist noch sehr zerbrechlich, die Nackenmuskulatur schwach, der Kopf macht den größten Teil des Körpergewichtes aus. Besonders hastige Bewegungen können für Säuglinge sehr gefährlich sein.  Durch das gewaltsame Schütteln wird das Gehirn im Schädel hin- und hergeworfen; Blutgefäße und Nervenbahnen können reißen. Ein Schütteltrauma kann zu lebenslangen Behinderungen und auch zum Tod des Säuglings und Kleinkindes führen. Kopfverletzungen durch Misshandlung, zu denen in erster Linie das  Schütteltrauma zählt, sind bei Säuglingen und Kleinkindern die häufigste nicht natürliche Todesursache. 

Bündnis gegen Schütteltrauma

Die Kinderschutz-Zentren sind Mitglied des bundesweiten "Bündnis gegen Schütteltraum". Das Bündnis vereint u.a. regionale und bundesweite Präventionsmaßnahmen gegen das Schütteltrauma-Syndrom.

Holen Sie sich Unterstützung auf Augenhöhe



 

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