2. Jahreskonferenz: Sexuelle Gewalt in familiären Lebenswelten
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FACHKONGRESS

2. Jahreskonferenz: Sexuelle Gewalt in familiären Lebenswelten

Am 9. und 10. Mai 2019 findet in München die 2. Jahreskonferenz der Kinderschutz-Zentren unter der Überschrift "Sexuelle Gewalt in familiären Lebenswelten" statt.


Inhalte und Fragestellungen

Sexuelle Gewalt wird häufig innerhalb einer bestehenden Vertrauensbeziehung ausgeübt und gestaltet sich vielschichtig; sie reicht von leichten Übergriffen bis hin zu heftiger körperlicher Gewaltausübung. Durch die sexuelle Gewalt wird der persönliche Lebensraum des Kindes oder Jugendlichen in seiner Sicherheit und Schutzfunktion gestört, weshalb es besonders wichtig ist, mit Verdachtsmomenten sensibel und fachlich fundiert umzugehen, um speziell zugeschnittene Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten anbieten zu können.

Die Jahreskonferenz der Kinderschutz- Zentren konzentriert sich auf die Ursachen, Dynamiken und Auswirkungen sexueller Gewalt in familiären Lebenswelten. Neben neuen Konzepten, Erkenntnissen und Beratungsansätzen, sollen Beispiele aus der Praxis die komplizierten Beziehungsdynamiken zwischen Misshandler*in, misshandeltem Kind und anderen Bezugspersonen beleuchten.

Die Scham und das Unwohlsein, die mit sexualisierter Gewalt einhergehen, sind besonders ausgeprägt, wenn es darum geht, dass die Gewalt von Kindern selbst ausgeht. Die Konferenz rückt daher sexuelle Gewalt von Kindern in den Fokus des fachöffentlichen Bewusstseins und diskutiert außerdem, wie erfolgreich systemisches Arbeiten mit Kindern und Familien gelingen kann.

Fachleute aus unterschiedlichen Professionen und Institutionen brauchen im Umgang mit dieser besonderen Thematik das nötige Fachwissen, um den Aspekten sexueller Gewalt in familiären Lebenswelten bestmöglich begegnen zu können.

Die zweite Jahreskonferenz bietet die Möglichkeit in den fachlichen Austausch mit Expert*innen zu treten, eigene Arbeitsansätze zu reflektieren und zentrale Fragestellungen zu bearbeiten:

  • Welche besonderen Dynamiken sind im Kontext innerfamiliärer sexueller Gewalt beobachtbar?
  • Welche Risikofaktoren begünstigen die Ausübung sexueller Gewalt in familiären Kontexten?
  • Welche Beratungsansätze haben sich im Umgang mit innerfamiliärer sexueller Gewalt bewährt? Welche neuen Konzepte gibt es?
  • Welche Hilfen brauchen Familien in denen Kinder sexuelle Gewalt ausüben?
  • Wie können sich Fachkräfte und Institutionen bestmöglich vernetzen und gegenseitig unterstützen?
  • Wie kann die Verarbeitung von Gewalterfahrung in der Kindheit gelingen?

Adressat*innen

Der Fachkongress richtet sich bundesweit an Fach- und Leitungskräfte in der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe, in medizinisch-therapeutischen Einrichtungen und in der Kindertagesbetreuung sowie weiteren für den Kinderschutz wichtigen Arbeitsfeldern.

Programmflyer



 

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