NEU: „Und, wenn du nicht willst, dann …“ – Strategien und Haltungen in angeordneten Beratungsprozessen
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BERUFLICHE WEITERBILDUNG

NEU: „Und, wenn du nicht willst, dann …“ – Strategien und Haltungen in angeordneten Beratungsprozessen


15./16. Mai 2017 (Mo./ Di.) in Köln

In den letzten Jahren hat sich in der bundesweiten Beratungslandschaft eine Menge getan. Angeregt durch unterschiedliche neue Gesetzesgrundlagen im Familienrecht und dem Bundeskinderschutzgesetz, hat sich in der Kinder- und Jugendhilfe zunehmend eine Praxis von angeordneten Beratungen oder sogenannten „Schutzkonzepten“ etabliert. So fühlen sich Eltern von Mitarbeiter(inne)n des Jugendamtes gedrängt, eine Beratungsstelle aufzusuchen oder werden durch das Familiengericht verpflichtet, mit einer Sozialpädagogischen Familienhilfe zusammenzuarbeiten. Dadurch werden die Fachkräfte in Einrichtungen und Beratungsstellen vor die Frage gestellt, wie sie mit diesen „unfreiwilligen“ und „geschickten“ Klient(inn)en und den dahinter stehenden Auftraggebern als „Dritten“ umgehen können und wollen.


Zentrale Fragen sind hier:
- Wie kläre ich den Auftrag?
- Wie baue ich Vertrauen auf?
- Wofür trage ich im Prozess die Verantwortung?

In diesem Seminar nähern wir uns den Chancen und Herausforderungen dieser Auftragslage und gehen gemeinsam auf die Suche nach geeigneten Haltungen, Vorgehensweisen und Strategien, die dabei helfen, in der eigenen Rolle klarer zu werden und den Überblick zu bewahren.

 

Adressat(inn)en

Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere aus dem Allgemeinen Sozialen Dienst und Beratungsstellen

 

Weitere Informationen und Anmeldung



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