Reden mit ... doch Schreiben über ...? Fachliche Herausforderungen in der partizipativen Erstellung gutachtlicher Stellungnahmen in der Sozialen Arbeit
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Reden mit ... doch Schreiben über ...? Fachliche Herausforderungen in der partizipativen Erstellung gutachtlicher Stellungnahmen in der Sozialen Arbeit


3. Mai 2019 in Köln

Gutachtliche Stellungnahmen in der Sozialen Arbeit werden in der Regel in schwierig verlaufenden Fällen verfasst. Sie sollten sowohl durch eine sorgfältige Anamnese und sozialpädagogische Diagnostik fachlich begründet, gut strukturiert und nachvollziehbar sein. Den Familiengerichten dienen sie als Grundlage für ihre Entscheidungsfindung und in etwa Zweidrittel aller Fälle treffen sie ihre Entscheidung allein aufgrund dieser Gutachten. Dies betont ihren Wert und ihre Bedeutung.

Viele Fachkräfte schildern jedoch gleichzeitig, dass sie Schwierigkeiten beim Entwerfen, Formulieren und Gliedern von aussagekräftigen Stellungnahmen kennen – denn: Eine Herausforderung im familiengerichtlichen Kontext ist die Anpassung der sozialpädagogischen Beschreibungs- und Deutungslogik an die juristische Sachverhaltsprüfungs- und Beurteilungslogik.

 

Leitende Fragen der Fortbildung

  • Wie kann ein gutes Gerüst für eine qualifizierte Stellungnahme entwickelt werden?
  • Welche (sprachlichen) Merkmale zeichnen einen strukturierten Aufbau aus?
  • Wie können Sachverhalte so geschildert werden, dass die Problemlösung für die betroffenen Familien im Vordergrund steht?

Die erfahrenen Referentinnen wollen im Austausch mit den Teilnehmer*innen – auch anhand von Praxisbeispielen – vermitteln, welche qualitativen Merkmale erfüllt sein müssen, damit gutachterliche Stellungnahmen, eine Chance bieten, den Hilfeauftrag neu zu gestalten.

 

Adressat*innen

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und andere, die im Rahmen ihrer Arbeit Berichte für familiengerichtliche Verfahren verfassen

 

Weitere Informationen und Anmeldung



 
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