Partnerschaftsgewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder
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BERUFLICHE WEITERBILDUNG

Partnerschaftsgewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder


4./5. Juli 2019 in München

Die Zeugenschaft von Gewalt zwischen ihren Eltern stellt für Kinder eine erhebliche Belastung dar. Obwohl sie von der Gewalt nicht direkt betroffen sind, erleben sie intensive Gefühle von Angst bis hin zu Todesangst, Scham, Schuld, Wut, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Allzu oft sind sie mit ihren bedrängenden Fragen und Gefühlen allein gelassen. Insbesondere dann, wenn ihre Eltern, aber auch beteiligte Fachkräfte mit der Bewältigung der Problemlagen der Erwachsenen beschäftigt sind. Daher gilt in einer helfenden Beziehung, Zugang zum Erleben der Kinder zu finden und Erlebtes in Worte zu fassen. Nach Möglichkeit sollen die Eltern für die Situation ihrer Kinder sensibilisiert werden, damit mit ihnen gemeinsam ein gelingender Hilfeprozess gestaltet werden kann.

 

Leitende Fragen der Fortbildung

  • Wie kann die Gefährdung für Kinder eingeschätzt werden und welche Interventionen zum Schutz der Kinder und Eltern können hilfreich sein?
  • Welche Hilfsangebote brauchen Kinder, um das Erlebte ausdrücken und verstehen zu können?
  • Welche (Kooperations-) Möglichkeiten bestehen mit und für Kinder, wenn eine konstruktive Zusammenarbeit mit ihren Eltern nicht zustande kommt oder zu scheitern droht?

Die Arbeit mit gewalttätigen Eltern stellt eine hohe fachliche und nicht zuletzt auch persönlich emotionale Anforderung für die Fachkräfte dar. Eine zentrale Rolle spielt dabei die eigene Haltung gegenüber den Betroffenen und ein professioneller Umgang mit den Themen ›Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung‹. Die Inhalte der Weiterbildung werden nach Methoden des ›lebendigen Lernens‹ erarbeitet und setzen die Bereitschaft der Teilnehmer*innen voraus, Praxiserfahrungen einzubringen und eigene Haltungen zu reflektieren.

 

Adressat*innen

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpädagogische Familienhelfer*innen, Fachkräfte aus Beratungsstellen, Frauenhäusern, ambulanten und stationären Hilfen, Schulsozialarbeiter*innen

 

Weitere Informationen und Anmeldung