Forum digitaler Kinderschutz – Jeder liest mit …
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Forum digitaler Kinderschutz – Jeder liest mit …

Die Kinder- und Jugendhilfe muss sich intensiver um den Schutz seiner Klientendaten kümmern. Ungeschütztes Abspeichern auf dem PC der eigenen Einrichtung und nicht verschlüsselter E-Mail-Kontakt mit Rat- und Hilfesuchenden, aber auch mit den Jugendämtern geht gar nicht.

Darauf wiesen Datenschutzexpert(inn)en auf dem Medienforum der Kinderschutz-Zentren in Leipzig eindringlich hin. Und in der Tat waren die anwesenden Fachleute aus den Jugendämtern und Beratungsstellen an der ein oder anderen Stelle konsterniert, was mit versendeten Daten geschehen kann und welche Konsequenzen es haben kann, wenn man u.a. soziale Netzwerke für die eigene Arbeit nutzen möchte.

Auf der anderen Seite wurde aber auch deutlich, dass die Jugendhilfe in Zukunft mehr und mehr auf die Nutzung der digitalen Medien zurückgreifen wird. Ob dies über Jugendamt-Apps, zentrale Datenbanken oder neue Formen der Onlineberatung sein wird. Einig waren sich die Kongressteilnehmer(innen) darin, dass die Entwicklung sich schneller vollziehen wird, als dies zurzeit noch von der Praxis erlebt wird. Als Stichwort muss an dieser Stelle an das Digitale Jugendamt gedacht werden. 

Auf großes Interesse stieß auch die öffentliche Präsentation der neuen Jugendschutzseite des I-KIZ, www.jugend.support, einer Plattform mit Informationen rund um die Themen, die bei der Internetnutzung für Kinder und Jugendliche schwierig sein können.